Gott hat sich uns offenbart als Vater, Sohn und Heiliger Geist,

 

als der Dreieinige, als die göttliche Trinität

 

 

Predigten zum 9. Sonntag nach Trinitatis

 

Das Wort Gottes für den Sonntag und die kommende Woche, Lk. 12, 48:

Wem viel gegeben ist,

bei dem wird man viel suchen;

und wem viel anvertraut ist,

von dem wird man um so mehr fordern.

 

Kurze Betrachtungen zu allen Wochensprüchen des Jahres, hier herunterladen

 

Herr Gott, himmlischer Vater,

wehre dem Terror in aller Welt, tröste die Hinterbliebenen

und lasse die Verletzten wieder genesen,

lass sie alle die erlösende Kreuzesbotschaft deines Sohnes hören.

 

Wende die bösen Herzen der Terroristen und lass die satanischen Anschläge uns und der ganzen Welt auch als ein Ruf zur Buße vernehmen (Lk 13, 1-5).

 

 

 

 

Hört die gute Botschaft von der Erlösung - das Evangelium:

 

An den gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus glauben

und von ihm Vergebung der Sünden und ewiges Leben empfangen.

 

Jesus Christus - der Sohn Gottes -

unser Herr, Retter und Erlöser, spricht:

 

Ändert euren Sinn (tut Buße) und glaubt an das Evangelium“ – an die gute Botschaft Gottes (Mk. 1, 15).

So hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben“ (Joh. 3,16).

Der Menschensohn ist gekommen, dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele“ (Mt. 20,28).

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben auch wenn er stirbt“ (Joh. 11,25).

 

Kreuzigung  

Sie nahmen ihn aber und er trug sein Kreuz und ging hinaus zur Stätte, die da heißt Schädelstätte, auf hebräisch Golgatha. Dort kreuzigten sie ihn“ (Joh. 19, 17.18). Josef von Arimathäa und die Frauen, die Jesus nachgefolgt waren, legten den Leichnam in das nahe Grab des Josef.

Auferstehung und Himmelfahrt 

Aber am dritten Tag danach war das Grab leer, zwei Engel waren dort und sprachen:

Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden. Gedenkt daran, wie er euch gesagt hat, als er noch in Galiläa war: Der Menschensohn muss überantwortet werden in die Hände der Sünder und gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen“ (Lk. 23, 50- 24, 7).

 

Später tritt der Auferstandene unter seine Jünger, öffnet ihnen das Verständnis der Schrift und spricht:

„So steht's geschrieben, dass Christus leiden wird, und auferstehen von den Toten am dritten Tage; und dass gepredigt wird in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden unter allen Völkern (Lk. 24, 45-47).

40 Tage nach seiner Auferstehung verhieß Jesus seinen Jüngern, dass der heilige Geist über sie kommen wird und dann kehrte er vor ihren Augen zu seinem Vater in den Himmel zurück. Danach sprachen zwei Engel zu den Jüngern: "Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen" (Apg. 1, 1-11).

 

Wiederkunft des Herrn Christus

Am Ende der Zeit und Welt wird Jesus Christus wiederkommen und Gericht über die Menschen halten. Jesus spricht: "Es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein... Dann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit. Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht" (Lk. 21, 25). Denn der Herr Christus hat den Seinen verheißen: "Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurch gedrungen (Joh. 5, 24).

 

Der Apostel Paulus schreibt:

Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden, uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft. Wir aber predigen den den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit“ (1.Kor. 1, 18.23).

und

Dafür halte uns jedermann: für Diener Christi und Haushalter über Gottes Geheimnisse. Nun fordert man nicht mehr von den Haushaltern, als dass sie für treu befunden werden" (1.Kor. 4,1.2). und

"Unser Bürgerrecht ist im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus, der unseren nichtigen Leib verwandeln wird dass er gleich sein werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann" (Phil. 3, 20.21).

   

Jeder Christ, besonders die kirchlichen Amtsträger, sollen das Gesamtzeugnis der Bibel - den Glauben an Jesus Christus - treu bewahren und weitergeben.

 

Allein der biblischen Botschaft wußte sich die evangelisch-lutherische Reformation verpflichtet. 

 

Detlef Löhde