Jesus zieht in Jerusalem ein
Jesus zieht in Jerusalem ein

                    Video - Gottesdienst zum Palmsonntag

                                        St.Petri Hannover

                                             

Predigt zum Lesen

 

Das Wort Gottes zum 6. Sonntag der Passionszeit - Palmarum,

Joh 3, 14b.15:

 

                             Der Menschensohn muß erhöht werden,

 

                 damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.

 

 

 Das Corona-Virus geht um die Welt

 

Wie reagieren wir auf die Pandemi, mit Angst, Hysterie, Verdrängung, Fatalismus? Oder sind wir gelassen, weil wir nicht zur Risikogruppe gehören und auf die vom Staat getroffenen vernünftigen Vorsichts-maßnahmen vertrauen? Wobei wir für die staatlichen Vorsorge-maßnahmen und die medizinische Versorgung sehr dankbar sein sollten.

 

Aber ist die Pandemie nicht ein schmerzhafter Ruf Gottes zur Buße, zur Umkehr von unserem weithin gottvergessenen Leben? Eine Mahnung, unsere persönlichen Sünden und die Sünden unserer westlichen Gesellschaft zu erkennen und sich von ihnen abzuwenden und loszusagen? Ein Ruf Gottes, der uns zur Bitte um Vergebung im Namen Christi und damit zum Heil leiten will (Röm. 2, 4). Wie viele offizielle Entscheidungen, Erlaubnisse und Handlungsweisen in unserem Staat, ja, der westlichen Gesellschaften stehen gegen Gottes ausdrückliche Gebote und seine guten Ordnungen: Gotteslästerungen als Kunstfreiheit, Religionsvermischungen, hunderttausendfache Abtreibungen, aktive Sterbehilfe, Gender Mainstreaming, Ehe für alle ...! Und jeder Einzelne von uns ist darin verstrickt, denn wir sind Teil dieser Gesellschaft. Mit unserer politischen Wahl, mit unseren Steuern und Beiträgen unterstützen wir das alles indirekt. Haben wir als Einzelne dagegen ausreichend öffentlich Stellung genommen oder haben wir vielleicht sogar persönlich oder politisch mitgemacht? Wir erfahren, unabhängig davon, ob und in wie weit wir persönlich mitschuldig geworden sind, immer auch kollektiv den Segen oder die Strafen Gottes über die Schicksalsgemeinschaft in der wir leben. 

 

Ich vermisse entsprechende Fragen, Mahnungen und Predigten der großen Kirchen! Beim ARD-Wort zum Sonntag am 14.3. wurde nicht einmal das Wort Gott oder Jesus Christus erwähnt. Es ging ausschließlich um Vorsicht und Rücksichtnahme im Verhalten von Mensch zu Mensch. Auch von Gottvertrauen war nichts zu hören. Deutschlandweit, voraussichtlich auch zu Ostern keine Gottesdienste feiern zu können ist ein schmerzhaftes Zeichen. Ist es da weit hergeholt zu fragen, ob die Corona-Pandemie nicht Folge des ignoranten Verhaltens gegenüber Gott und nicht Gericht und Zeichen der letzten Zeit vor der Wiederkunft Christi sind?

 

Zu den Umkehrwilligen und Seinen aber spricht der Herr Christus tröstend: "In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden" (Joh. 16, 33) und "Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Und siehe ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende" (Mt. 28, 18-20) und "Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken" (Mt. 11, 28).

 

Lasst uns beten, dass wir und unsere Gesellschaft zur Umkehr finden, uns wieder Gott zuwenden und ihn um Vergebung im Namen seines Sohnes Jesus Christus bitten. Und lasst uns bitten, dass obwohl wir Gottes Strafe verdient haben, er uns dennoch gnädig verschonen wolle, die Kranken wieder gesunden und unsere Regierung das Richtige tun lasse.

Kyrie eleison 

- Herr erbarme dich - Christe erbarme dich - Herr erbarme dich!

 

D. Löhde

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 Hört die gute Botschaft von der Erlösung - das Evangelium:

 

An den gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus glauben

und von ihm Vergebung der Sünden und ewiges Leben empfangen.

 

Jesus Christus - der Sohn Gottes -

unser Herr, Retter und Erlöser, spricht:

 

Ändert euren Sinn (tut Buße) und glaubt an das Evangelium“ – an die gute Botschaft Gottes (Mk. 1, 15).

So hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben“ (Joh. 3,16).

Der Menschensohn ist gekommen, dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele“ (Mt. 20,28).

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben auch wenn er stirbt“ (Joh. 11,25).

 

Kreuzigung  

Sie nahmen ihn aber und er trug sein Kreuz und ging hinaus zur Stätte, die da heißt Schädelstätte, auf hebräisch Golgatha. Dort kreuzigten sie ihn“ (Joh. 19, 17.18). Josef von Arimathäa und die Frauen, die Jesus nachgefolgt waren, legten den Leichnam in das nahe Grab des Josef.

 

Auferstehung und Himmelfahrt 

Aber am dritten Tag danach war das Grab leer, zwei Engel waren dort und sprachen:

Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden. Gedenkt daran, wie er euch gesagt hat, als er noch in Galiläa war: Der Menschensohn muss überantwortet werden in die Hände der Sünder und gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen“ (Lk. 23, 50- 24, 7).

 

Später tritt der Auferstandene unter seine Jünger, öffnet ihnen das Verständnis der Schrift und spricht:

„So steht's geschrieben, dass Christus leiden wird, und auferstehen von den Toten am dritten Tage; und dass gepredigt wird in seinem Namen Buße zur Vergebung der Sünden unter allen Völkern (Lk. 24, 45-47).

40 Tage nach seiner Auferstehung verhieß Jesus seinen Jüngern, dass der heilige Geist über sie kommen wird und dann kehrte er vor ihren Augen zu seinem Vater in den Himmel zurück. Danach sprachen zwei Engel zu den Jüngern: "Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen" (Apg. 1, 1-11).

 

Wiederkunft des Herrn Christus

Am Ende der Zeit und Welt wird Jesus Christus wiederkommen und Gericht über die Menschen halten. Jesus spricht: "Es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein... Dann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit. Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht" (Lk. 21, 25). Denn der Herr Christus hat den Seinen verheißen: "Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurch gedrungen (Joh. 5, 24).

 

Der Apostel Paulus schreibt:

Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden, uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft. Wir aber predigen den den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit“ (1.Kor. 1, 18.23).

und

Dafür halte uns jedermann: für Diener Christi und Haushalter über Gottes Geheimnisse. Nun fordert man nicht mehr von den Haushaltern, als dass sie für treu befunden werden" (1.Kor. 4,1.2). und

"Unser Bürgerrecht ist im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus, der unseren nichtigen Leib verwandeln wird dass er gleich sein werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann" (Phil. 3, 20.21).

   

Jeder Christ, besonders die kirchlichen Amtsträger, sollen das Gesamtzeugnis der Bibel - den Glauben an Jesus Christus - treu bewahren und weitergeben.

 

Allein der biblischen Botschaft wußte sich die evangelisch-lutherische Reformation verpflichtet. 

 

Detlef Löhde 

                                  Sonntags zur Kirche gehen?